Dülmen/Pfingsten

Ein Prolog für Pfingsten? Warum denn das jetzt auch für die Kurzreisen? Naja, das kommt immer dann zustande, wenn die Vorbereitungen für Reisen etwas länger sind. So waren wir dieses Jahr erstmals auf der Reisemesse in Essen im Februar und haben in der Sektion Münsterland bei dem Stand der Stadt Dülmen, von Angeboten mit Pferden gehört, die besser waren, wie das was man sonst so anbietet. Hier gibt es Pakete inkl. Reitunterricht und auch mit Ausritt. Die Hengstparade in Dülmen im Mai, den einzigsten Wildpferden Deutschlands wollten wir sowieso schon immer mal sehen. Der CP mit Reitabteilung, der die beiden Angebote hat, liegt nur 800 Meter von dem Wildpferdegestüt entfernt. Da braucht man noch nichtmal ein Fahrrad. Und als absoluter Clou, obwohl schon seit Wochen ausgebucht haben wir noch 3 recht gute Karten für die Arena mit den Wildpferden bekommen. Eine Exklusive Besichtigung gibt es dann am Sonntag. Besonders interresant wird sein, das Carolin und Petra sich auf dem Pferd dahin begeben werden. Ich schone die Pferde und mache das zu Fuß oder mit dem Rad.

Pfingsten naht. Carolin habe ich heute morgen samt Cello gut in die Schule gebracht und werde, sofern alles gut geht, Sie um 13:15 an der Musikschule abholen. Damit wir uns auf die knapp 200 km Richtung Dülmen machen können, aber Dülmen ist ja garnicht korrekt. Der Ort, in dem der Campingplatz Brockmühle liegt heißt Reken. Ja Campingplatz, entgegen unserer sonst deutschen Vorgehensweise haben wir für 3 Tage einen CP gebucht. Das natürlich weil dort Pferde sind und Carolin, die sonst Pfingsten immer alleine Reiterferien gemacht hat, dieses Jahr halt bei uns ist und wir uns gemeinsam die Dülmener Wildpferde anschauen wollen. Da liegt der SP in Dülmen bei dem Schwimmbad erheblich weiter vom Meerfelder Bruch entfernt. Und dort im Meerfelder Bruch sind nunmal die Wildpferde.

 

Das Wetter wird ein Traum:

 

Der Campingplatz mit angeschlossenem Reiterhof scheint modern und auch mal erholsam zu sein. Man bietet dort sogar Geocaching mit Pferd an. Naja mal schauen was wir so machen. Für das grandiose Wetter aber gibt es dort sogar einen kleinen Pool mit 6 x 16 Meter. Ich hoffe das wir gut durchkommen und ich heute abend bei dem Grillen ein Bierchen vor dem Wohnmobil unter der Markise zu mir nehmen kann. Bei den vorhergesagten Sonnenstunden will ich mir mal dank Solar die Stromgebühr auf dem Campingplatz sparen. Mal schauen, ob wir damit hinkommen.

 

Um Punkt 14:00 Uhr schaffen wir die Abfahrt in Freudenberg. Alles wirklich super gelaufen. Das wir jetzt natürlich durch Staus ausgebremst werden ist uns völlig klar, daher sehen wir das entspannt. Aber um 14:30 meldet der WDR bereits:

 

 

Und wir auf der A45 vor Hagen mittendrin.

 

 

Aber es ist schon 15:00 Uhr und die Tendenz ist schon hart:

 

 

Aber wir kommen recht gut voran, für so einen Tag.

 

 

16:30 und wir schaffen den Absprung von der A43

 

 

Die Stausituation entspannt sich nicht wirklich.

 

 

kurz vor 17:00 Uhr entdecken wir das Schild des Campingplatzes

 

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Und wir haben für die 165 km immerhin 3 Stunden gebraucht.

 

 

Unser SP hat den vermutlich einzigen Baum auf dem Campingplatz Richtung Süden.

 

 

zugunsten von TV Empfang für Nachrichten parken wir nochmal um, was auf dem sehr schmalen Weg ein schwierigs unterfangen ist. Genau gegenüber von unserem SP ist hinter einer Hecke das 6 x 16 Meter Schwimmbad.

 

Kurz nach der Ankunft kommt die Reitlehrerin und wir erfahren das wir die ersten sind, die Camping auf Trab über Dülmen Marketing gebucht haben. Daher ist der Ablauf wohl auch etwas holprig und entspricht erstmal nicht der Beschreibung, aber Carolin und Petra freut es, das Sie morgen als erste Stunde einen Ausritt von ca.: 1,5 Stunden um 10:30 Uhr haben, Wir müssen uns dann zwar sputen, um gegen 13:00 Uhr bei dem Wildpferdefang zu sein, aber das wird wohl schon passen. Sonntag wird dann wieder ausgeritten zur Wildpferdebahn. Die letzte wirkliche Reitstunde auf einem Platz gibt es dann am Montag morgen um 10:00 Uhr.

 

  

Jetzt wird erstmal gegrillt und gegessen, schließlich ist das Wetter wunderschön. Nach dem Grillen gegen 19:30 Uhr versuche ich in Erfahrung zu bringen, wo ich unseren Müll loswerden kann. Ich denke ich muss mich verhört haben.....

 

 

Aber nein habe ich nicht, das geht nur von 12 bis 18 Uhr hatte mir der Mann von der Rezeption gesagt.Wir schlendern noch ein wenig über den Campingplatz und müssen feststellen, das wir wohl nicht ganz Campingplatzkompatibel sind. Denn an dem Kisok ist es trotz reichlich Campern auf dem Platz nciht möglich Brötchen zu bekommen, dafür muss man mit dem Rad in das  km entfernt liegende Dorf. 

Der Tag beginnt für mich mit einer kleinen Radtour.

 

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ca.: 1 km ist es bis zu dem Bäcker im nächsten Ort. Und wir wollen ja nunmal frische Brötchen haben. Direkt nach dem Frühstück ist der erste Ausritt angesagt,

 

 

Aber was ist das da hat jemand Carolins Pferd eingepackt.

 

 

Naja das ist dann schnell ausgepackt mit Mamas Hilfe..

 

 

Währenddessen fährt der offene Bauernladen an dem Reitplatz vorbei.

 

 

Wo ist denn nur der Verschluss?

 

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noch ein kurzer Blick über den Platz

 

 

dann in Reih und Glied aufstellen

 

 

bevor es los geht.

 

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Der Ausritt waren immerhin 7 km und eine gute Stunde. Toll den beiden hat es Spass gemacht. In der Zwischenzeit habe ich aufgeräumt, entsorgt und div. andere gemacht, denn nach der Rückkehr ist es nur ein kurzer Stopp, bevor wir uns sofort zu den Wildpferden aufmachen

 

 

Man kann Sie schon von weitem sehen.

 

 

Und wir werden schon Willkommen geheißen mit Getränken aus der Heimat.

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Jetzt ein Blick in die Arena. Bevor wir Platz nehmen. Das abholen der Karten bei Dülmen Marketing hat sehr gut geklappt und man war dort sehr nett, aber wir müssen feststellen, das wir doch besser den Ausritt wann anders gemacht hätten und schon um 10:00 Uhr zur Arena gefahren wären. Dort gibt es für 2 Euro sehr günstige Bratwurst und auch alles andere ist preislich sehr angenehm und Familienfreundlich gestaltet. Wegen der Wärme nehmen wir aber nur Eis zu uns. Wir haben mit unseren Karten richtig Glück. Die Plätze sind ganz oben und auf der Schattenseite - Für jeden der mal dorthin will, wir haben im Block I gesessen. Wirklich herrlich, auch wenn uns nach ein paar Stunden die Beine und der Rücken schmerzen, weil die Sitze bzw. Bänke nicht sehr bequem sind. Es sind sehr viele Bilder geworden und daher hier nun ein paar Impressionen in Form einer Galerie zum an- bzw. durchklicken.

 

 

Und wir müssen sagen, genial. Es war wirklich toll und ist erlebenswert. Leider waren wir zu spät hier vor Ort, ein Los haben wir nicht kaufen können, da wir das nciht mehr hinbekommen haben und auch keine Losstände gesehen haben (evtl. waren die ja auch schon alle verkauft - wie wir ankamen). Ich bin froh darüber. Carolin etwas traurig, aber was sollten wir mit einem solch wilden Hengst, der erstmal vier Jahre gefüttert und eingewöhnt werden muss, bevor man darauf richtig reiten kann. Hier muss ich wirklich sagen, wir haben schon eine Menge gesehen, aber das hier ist sehr imposant und empfehlenswert. Wir werden uns das bestimmt noch ein zweites Mal anschauen. Denn auch das Vorprogramm, welches Ihr ausschnittsweise ja in den Bilder gesehen habt, ist mit Voltivorführung, Akrobatikreitern, Hundeshow und Greifvögeln sehr interessant. Dieses Jahr wurde das gnaze auch erstmals komplett vom WDR gefilmt (nicht nur die Regionalzeit) und wrd am Wochenende noch zusammengeschnitten. Die einstündige Reportage wird dann am Pfingstmontag Abend von 17:05 bis 18:05 gesendet. Das wollen wir uns auf jeden Fall dann auch nochmals in Live anschauen.

 

Unsere Tagesleistung heute:

 

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10 km zum Meerfelder BRuch und Zurück und weit über 4000 Fotos. Viele davon einfach nur beeindruckend.

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