Ein Fazit zu ziehen fällt schwer, denn das würde ja ein Ende bedeuten. Und ein Ende ist nur das Ende des Jahres, denn dieses Jahr haben ir die Saison gut ausgekostet. Aus den geplanten 7 Reisen sind 13 mit Übernachtung geworden. eine Ordentliche Menge in 11 Monaten, wie wir finden. Die Übernachtungszahl konnten wir leider nur um 10 gegenüber 2010 erhöhen auf 73. Da scheint uns derzeit auch so ziemlich das einzig mögliche zu werden, solange wir noch arbeiten und auf die Ferien unserer Tochter angewiesen sind. Für 30 Tage Jahresurlaub ist das aber grundsätzlich schonmal anständig und kann sich sehen lassen. Naja das Fazit fällt schwer, denn im Prinzip sind wir am 18.12.2011 erst von der letzten Tour zurückgekommen und planen direkt für Anfang Januar schon die nächste Tour, denn wir wollen auch mal das Skifahren ab dem Wohnmobil ausprobieren. Ich selber weniger, ich werde surfen - Nein nicht auf dem Snowboard, sondern im Internet, aber meine beiden Damen wollen auf die Bretter und da scheint der Januar in Winterberg Ideal für zu sein.

 

Auch ansonsten stehen schon einige Termine fest, die ich mit meinem Chef klar gemacht habe. Aber bisher nur Termine noch kein einziges Ziel. In 2 Tagen ist Weihnachten, da werden wir uns zusammensetzen und planen. Auf dem Programm stehen Punkte wie Dänemark (geht aber nicht da wir "noch" keinen Partikelfilter für Kopenhagen haben), der Bodensee, Cornwall, die Atlantikküste und Spanien, sowie Portugal. Nationale Kurzziele in der nähe liegen noch genug auf Eis, die reichen uns noch locker für 3 oder sogar 4 Jahre.

 

Zu den Fakten von 2011. Die km Leistung war mal wieder ordentlich mit 12300 km. Aber insgesamt schon weniger, wenn man die Menge an Touren und Übernachtung dagegen hält und es mit 2010 vergleicht. Aber hier sind die entscheidenden km Fresser auch immer die größeren Urlaube. Die Kosten haben wir nicht aufgeschrieben, aber wir wissen das das Reisen mit dem Wohnmobil nicht günstig ist. Ein alter Bekannter sagte mir im letzten Jahr , wir haben unseres wieder verkauft, das war zu teuer. Eine Übernachtung hat mit allen Nebenkosten ca.: 100 bis 120 Euro gekostet bei unserer Nutzung. (er ist schon Rentner). Da habe ich gesagt, wenn ich das alles rechne, kann ich natürlich locker All Inklusive Urlaub in einem Mehrsterne Hotel machen. Diese Rechnung darf man nicht anstellen. Es ist ein Hobby, bei dem für uns der Spass und die Freiheit zählt - egal wie hoch die Kosten sind.

 

Ereignisse. Ein Unfall mal wieder mit dem Alkoven und einer GFk Reparatur. leider war der mit einem EU-Ausländer, weshalb der Meisterbetrieb noch heute auf sein Geld wartet. Da ich zum Zeitpunkt nicht im Auto war, sondern das Ordnungsgemäß auf einem Stellplatz stand, bin ich zum Glück nicht schuld und damit liegt der Fall noch jetzt bei meinem RA zur Klärung. Ein defekter Reifen, bzw. es war ja nur ein Ventil, trotzdem war die Luft raus. Kleine Reparaturen wie die Verriegelung für den Kühlschrank, losgeruckelte Schrauben im GFK, die ich mit gegengesetzten Holzstücken fixiert habe. Und ettliche Ergänzungen, wie zusätzliche Regalböden, weitere Umrüstung Auf LED auch in der Außenlampe und der Heckgarage. Große Neuanschaffung bei unserem Bett mit Froli System und neuen Matratzen. Mal schauen was das Jahr 2012 uns da noch so bringt. Aber grundsätzlich war das eine Aufwertung, wobei wir die Klimaanlage demontiert haben, da wir sie nun seit 2 Jahren nicht einmal nutzen konnten und uns dafür lieber eine Tageslichtkuppel mit Ventilator eingebaut haben.

 

Wir waren auf 2 Foren-Treffen. ein Treffen war super, das andere wurde durch kaltes und nasses Wetter eher ungemütlich, obwohl es auch hier schön war. Mit einem Bekannten haben wir in dem Jahr gleich 2 Touren unternommen, auch eine tolle Sache, wobei wir vom Urlaubstyp her sehr unterschiedlich sind, auch wenn wir gerne mal zusammen ein Bier trinken. So Müssen sich doch nach 3 oder 4 Tagen unsere Wege wieder trennen, damit wir Freunde bleiben und uns dann auch erholen können. Und das ist schön an dem mobilen Leben. Einfach mal etwas gemeinsam zu machen und dann kurzerhand wieder getrennte Wege gehen, das ganze natürlich völlig ohne Zwang.

 

So beschließen wir nun das Jahr 2011 und freuen uns auf 2012 in unserem mobilen Leben.

 

 

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