Nach einer guten Nacht stehen wir relativ früh auf, denn heute wollen wir bis nach Norddeich kommen. Und das sind schon einige Kilometer.

Also schnell frühstücken, Mario mimt den „MarioMario“ und ich sitze vorne links, Caro macht es sich mit ihrem Nintendo auf den hinteren Plätzen gemütlich.


Um zwanzig nach neun starten wir bei schönstem Wetter und nach einer Dorfrundfahrt bekommen wir endlich den Absprung nach Leuwaarden und somit auch in die richtige Richtung.
Vorbei geht es an Gronigen Richtung Deutschland und am Dollart verlassen wir Holland dann endgültig Richtung Norddeich.
Dort kommen wir um 14:15 bei strahlendem Sonnenschein an.
Wir holen sofort die Stühle raus und kochen einen Kaffee. Caro ist derweil mit dem Fahrrad in Örtchen unterwegs und besorgt ein bisschen Kuchen.
Und genießen wir den frühen Nachmittag bei Sonnenschein, Kaffee und Kuchen.
So kann es ruhig bleiben, aber dennoch schwingen wir uns relativ zügig doch noch auf unsere Drahtesel und fahren zum Strand.
Anscheinend hat sich das Wasser vor den ganzen Touris soweit erschreckt, dass es sich lieber aus dem Staub gemacht hat. Soll heißen, es ist tiefste Ebbe und man kann fast bis nach Norderney zu Fuß laufen. Wir schlendern nach einer Weile wieder zurück zum Deich und holen dort unsere Drahtesel wieder ab und fahren Richtung Hafen. Denn ich habe Hunger auf ein Fischbrötchen.....

Zum Glück finden wir dort auch ein Restaurant, na ja eher ein Schnellimbiss, aber unsere Brötchen schmecken trotzdem und sind frisch belegt.

Wir machen uns wieder auf und radeln durchs Örtchen wieder zurück zum Stellplatz. Zum Glück ist es noch nicht ganz dunkel, denn an allen unseren Fahrrädern versagt die Lichtanlage. Ebenso ist es schon recht kühl geworden.
Im Womo werden wir von einer wohligen Wärme empfangen und ich bereite dann unser Abendessen zu. Da mittags schon die Küche kalt geblieben ist, muss jetzt was deftiges her....

Gegen Abend entschließen Mario und ich, dass wir noch ein Bierchen trinken wollen und machen uns auf die Socken. Wir latschen also einmal quer über den Platz zum Ocean-Wave und kehren dort ins Diekster Bräu ein.
Nach einer guten ¼ Stunde bequemt man sich doch uns als fast einzigen Gäste zu bedienen, aber ehrlich gesagt so ein schlechtes Bier habe ich selten getrunken, auch kennt man den Unterschied zwischen 0,2 und 0,3 cl nicht wirklich und ich bekomme glatt das größere Bier, obwohl ich die kleinere Ausführung bestellt habe.
Selbst Mario hat mit dem Geschmack des Bieres so seine Probleme und wir entschließen uns, zügig zu zahlen und dann doch bei „Uschi“ vorbei zu schauen.
Die Kneipe „Bei Uschi“ liegt ungefähr 200m Luftlinie entfernt, bietet eine nette Atmosphäre, freundlichen Service und gut schmeckendes Warsteiner Pils , welches sauber und ordentlich gezapft ist.
Zügig, ja das ist Auslegungssache, wieder warten wir gute 20min und das obwohl wir direkt an der Theke sitzen. Aber zum Glück hat sie uns dann doch noch erhört und wir konnten endlich die Lokalität verlassen.
Bei Uschi haben wir dann noch ziemlich lange an der Theke gesessen und noch ein wenig mit den beiden Jungs hinter der Theke und einigen Einheimischen übe dies und das geschnackt. Ein schöner Abend und Caro war bereits tief und fest in unserem Heckbett eingeschlafen und somit bin ich dann in den Alkoven gehuscht und Mario hat sich mühselig seinen Platz am Rand erkämpfen müssen. Geschlafen haben wir vorzüglich und auch lange.

KM-Leistung: 214 km

 

 

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