Früh sind wir aufgestanden und stehen pünktlich zur Eröffnung des Museums-U-Bootes vor der Tür, zahlen unseren Obolus und marschieren
Im Gänsemarsch durch das recht enge U-Boot. Es sind auch einige Informationen zu dem ein oder anderem Einrichtungsgegenstand angebracht worden. Alles in allem lohnt es sich, mal ein Blick in ein solches U-Boot zu werfen.


Nach einer guten halben Stunde heißt es dann aber „Auf in Richtung Klimahaus“. Wir sind auch relativ schnell dort, lösen unsere Eintrittskarten und heißt erst ein mal anstehen und warten.
Während dessen kann man in sich bereits informieren, warum s eigentlich in diesem „Museum“ geht.
Ein Wissenschaftler hat mit einem Kamerateam eine reise entlang dem 8. Längengrad rund um die Welt gemacht und dabei natürlich auch unterschiedliche Länder, Menschen, Kulturen kennen und achten gelernt und vor allem unterschiedliche Klimazonen durchquert.
Und genau dieses wird mit Ausstellungen und filmischen Eindrücken wiedergegeben. Ganz nett und aufschlussreich und durchaus sehenswert, aber der wirkliche Lerneffekt bleibt uns doch noch ein bisschen verborgen.
Was auch noch positiv ist, und das findet man sehr selten, das „Mittagsbüffet ist zwar überschaulich, dafür aber auch kostengünstig und reist nicht gleich ein riesen Loch in die Haushaltskasse. Uns freut es und gut gestärkt, nachdem wir de Schlacht gegen einige gierige und ungeduldige Rentner für uns entscheiden können, verlassen wir gegen Nachmittag dann das Klimahaus. Natürlich haben wir zwangsläufig auch noch dem „Shop“ ein ausgedehnten Besuch abstatten müssen. Aber hier folgt die Ernüchterung. Im Klimahaus selbst wird immer darauf hingewiesen, wie viel CO2 bei welcher Produktion verbraucht wird, ebenso bei den Transportwegen aus Fernost und hier im Shop findet man dann genau die Produkte wieder, die in der Ausstellung kritisiert worden sind. Für uns eine gute Argumentationsgrundlage gegen Caro, warum wir hier nichts kaufen werden.

So, wir nehmen unsere Füße noch ein letztes mal in die Hand und gehen recht forsch am Ufer entlang zum Womo zurück, denn wir wollen noch heute weiter Richtung Elbe. Genauer gesagt Richtung Wischhafen, um am nächsten morgen die Elbe per Fähre zu queren.

Das Womo haben wir heute morgen schon reisefertig gemacht. Jeder hüpft noch mal kurz auf die Toilette, Mario kümmert sich dann noch mal kurz um die V&E und dann geht’s um 17:00 Uhr los.
Leider müssen wir einen deutlichen Umweg fahren, denn eine Hauptstraße ist Dank des Konjunktur-Paketes-II vollständig gesperrt. Das Navi PetraPetra ist auch nicht sonderlich fit im Umgang mit der laptopgestützten Navigation und so wird nach kurzem Stimmungstief der Hauptumleitung weiter gefolgt und an einer roten Ampel die Positionen im Fahrerhaus getauscht.
Um 18:30 Uhr landen wir dann am kostenlosen Stellplatz in Wischhafen.
Noch haben wir nur den Wind während der Fahrt gespürt, deutlich von der Seite, aber machen uns weiter keine Gedanken darüber und stellen uns einfach genauso hin, wie die beiden anderen Wohnis auch.
Bereits nach einer kurzen Zeit bemerkt Mario, dass wir genau „falsch“ herum stehen und unsere Eingangstür zeigt so zu sagen nach Luv.  Das heißt, der Wind steht volles Rohr auf der Eingangstür und somit zieht’s ganz gewaltig zur Tür rein. Wir behelfen uns mit einer Decke, die wir provisorisch vor den Eingang hängen und wollen uns der undichten Tür dann zu Hause annehmen. Aber wir entdecken noch ein paar Ritzen, unter anderem die Kühlschrank-Eindichtung. Auch hier zieht’s gewaltig, aber auch dieses werden wir erst daheim angehen können, denn wir brauchen dafür noch Silikon-Dichtungen.
Aber für heute reicht es und wir mummeln uns in unsere Betten und verlassen uns auf die Truma. Es wird eine gute Nacht und ich schlafe tief und fest.

 

 

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M-Leistung: 100 km

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