Unser Touri-Guide Mario hat uns früh geweckt und der Start zur Fahrt
ist für 8:00 Uhr avisiert. Aber ich bin noch recht müde und habe eigentlich noch gar keine Lust und dementsprechend ist meine Laune, etwas motzig und ein bisschen muffelig. Und so wird es auch erst 8:30 bis unser Wohni das bekannte brummeln von sich gibt und sich brav in die Warteschlange zur Fähre einreiht. Die Fähre legt an und ich kann noch gut eine Stunde vor mich hindösen, denn so lange dauert ungefähr die Überfahrt. Was uns ein wenig stutzig macht, ist der extreme Wassertiefstand der Elbe.

Glücklich am anderen Ufer der Elbe wieder angekommen geht es zügig Richtung Wedel, unserem heutigem Ziel weiter.
Schon während der Fahrt erfahren wir über den Verkehrsfunk,dass die Fähre Wischhafen – Glücksstand wegen zu wenig Wasser unterm Kiel ihren Dienst leider einstellen musste. Folglich waren wir die letzten, die mit der Fähre gefahren sind.
Nach gut drei Stunden landen wir dann in Wedel und versuchen mit dem Womo ein Parkplatz am Wellkom-Höft zu finden, aber das ist mehr wie Aussichtslos. Also zurück zum Stellplatz, der übrigens kostenfrei ist, über eine Stromsäule mit 4 Anschlüssen und einer V&E verfügt. Dort finden wir noch locker ein Plätzchen und auch eine Stromsäule, die wir vorsorglich mal mit dem Stecker reservieren.

 

 

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Nach einem kurzem Lagecheck, einem kleinen Mittagsimbiss wandern wir mal zum Wellkom-Höft. Ziemlich trostlos ist es dort. Das Wetter ist mittlerweile deutlich schlechter geworden, es nieselt sogar mal ein wenig und der Wind ist immer noch frisch und unangenehm.
Wir haben Glück, denn eine gute halbe Stunde später verlässt ein Schiff Hamburg gen Nordsee und wird entsprechend der Tradition nach mit der jeweiligen National-Hymne und Tippen der Stadtflagge Haburgs verabschiedet.


Gut den Punkt haben wir dann auch erledigt und abgehakt. Zu Fuß machen wir uns dann quer durch die Stadt Wedel auf zur S-Bahn-Station um noch nach Hamburg zu fahre, denn es ist erst 15:30 Uhr.
Dank unserer „Hamburg-Card“ können wir die nächsten Tage uns frei mit allen S-und U-Bahnen in Hamburg bewegen.

Gegen 16:15 Uhr kommen wir in Hamburg-City an und schlagen direkt im Laufschritt den Weg zum Miniatur-Wunderland an. Aber wirklich im Laufschritt. Mein Magen hängt mir sonst wo, das Wetter ist sch... und zum allen Überfluss laufen wir auch noch prompt in die falsche Richtung. Aber wir merken es schnell und können es ausbügeln, ohne das es ein riesiger Umweg wird.

Am Miniatur-Wunderland trifft uns dann der Schlag. Wenn wir sofort Einlass begehren wollten, wäre unter 2,5 Std. Wartezeit nichts zu machen. Also entschließen wir uns zum Rückzug, merken uns aber, wann es laut Vorhersage weniger sein soll und wollen noch zum Deutschen Zollmuseum. Auch hier versagt leider wieder die Orientierung und wir latschen wieder in die falsche Richtung. Ebenso läuft unsere Laune in die fasche Richtung, nämlich auf den absoluten Nullpunkt und so langsam wird es anstrengend. Wenn eins nicht mag, ist es durch das Programm „geprügelt“ zu werden und man noch nicht mal etwas sagen darf. Aber ich verkneife mir den Kommentar und folge „gehorsam“. Für das Zollmuseum haben wir leider nur noch eine halbe Stunde Zeit, aber diese nutzen wir und fliegen förmlich durch die Ausstellung.

Schnell kehren wir zurück zum Miniatur-Wunderland und stellen uns dort in der Schlange an und warten der Dinge die da kommen. Die Anzeige zeigt noch eine ¾ Std. Wartezeit an und genau ist es auch. Um 18:30 Uhr betreten wir die Ausstellung und schauen mal hier und da.

Um 20:30 treten wir dann nach einem Abend-Imbiss den Rückzug an und landen genau eine Stunde später wieder in Wedel.
Müde kämpfen wir uns dann noch die letzten 20min zurück zum Womo und dann auch fast sofort ins Bett zu fallen.

 

 

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