Heute werden wir von einigen Regentropfen sachte um 7:30 Uhr  geweckt. Aber der Wetterbericht verspricht trotzdem gutes Wetter und Frühstücken wir erst einmal und hören dabei Nachrichten. Wir sind dann doch etwas erstaunt, dass heute der Halbmarathon ist und auch gleichzeitig verkaufsoffener Sonntag ist. Aber das sollte uns nicht weiter stören und somit planen wir erst einmal gar nichts und schauen das wir überhaupt mal los kommen. Nachdem in der „Wohnung“ und „Küche“ klar Schiff herrscht machen wir uns auf die Socken. Schnell landen wir in der Innenstadt , besser gesagt U-Bahn-Station „Unter den Linden“.
Hier herrscht schon rege Betriebsamkeit und nach einigen Minuten warten am Straßenrand können wir schon einige Rolli-Fahrer sehen, die am Halbmarathon teilnehmen. Wir warten nochmals ein wenig und sehen dann das komplette Feld von ca. 20.000 Läufern an ns vorbeiziehen.

Nachdem das vorüber ist schlendern wir langsam weiter und müssen leider feststellen, dass unsere Eintrittskarten für Madame Tussaudes wohl noch im Womo liegen müssen. Nach einer kurzen Diskussion wer und wann es verbaselt hat entscheiden wir uns für das Brandenburger Tor. Also kleiner Richtungswechsel und wir laufen geradewegs darauf zu. Aber durch den ganzen Trubel durch den Marathon macht es nicht wirklich Spaß und wir ziehen weiter bis zum Reichstag. Auch hier sind wieder ziemlich viel Leute, die davor stehen, um in die Kuppel zu gelangen. Nach dem üblichen Photos ziehen wir weiter Richtung Hauptbahnhof.


Kurz vor der Spree angelangt, kommt uns ein Angebot einer Spree-Schiffahrt wie gelegen. Die Füße melden nämlich doch einigen Erholungsbedarf an. Also checken wir kurz die Fahrpreise und erachten diese als o.k. Obwohl wir unser Berlin Welcome Heftchen nicht dabei haben, bekommen wir trotzdem Rabatt und gelangen doch noch pünktlich um 12:00 Uhr an Bord. Unsere Füße haben nun eine gute Stunde Verschnaufpause, während wir durch das Regierungsviertel und das  historische Berlin zu Schiff erkunden.

Nachdem wir wieder festen Boden unter den Füßen haben entschließen wir uns nach einem kurzen Lagecheck noch für den Besuch des Schloss Bellevue. Also verschwinden wir wieder im Untergrund um uns ca. 10 min später wieder an die Oberfläche „spucken“ zu lassen.
Wirklich Einladend sieht die S-Station „Bellevue“ nicht aus. Es liegt über sehr viel Müll herum und auch der Rest scheint ziemlich vergammelt und herunter gekommen. Aber das ist anscheinend normal in Berlin, denn wir haben es schon gestern am Potsdamer Platz gemerkt und es nicht für schön und einladend gefunden.

Nun denn, wir kommen am Schloss an, schauen uns den Eingang an, machen dann noch ein paar Photos und ziehen weiter zur Siegessäule.

Mario und Caro entscheiden sich die 285 Stufen hinauf zu steigen. Ich derweil warte unten, denn ich habe bereits gestern mit dem Besuch des Alex mein „Höhensoll“ voll und ganz erfüllt.

Nach einer guten halben Stunde sind wir wieder komplett und schlendern wieder Richtung Brandenburger Tor über die Prachtstr. „Unter den Linden“. In der Hälfte biegen wir dann rechts in den Tiergarten ab und laufen dann geradewegs auf den Potsdamer Platz zu.
Auch hier im eigentlich schönen Tiergarten,  erschlägt uns wieder das Müll-Problem.........

Eigentlich wollen wir so schnell wie möglich nach Hause, sprich in unser Schneckenhaus, aber durch Zufall entdecken wir dann das Museum für Musikinstrumente. Caro ist begeistert und für ganze 8€ Eintritt gönnen wir uns den Spass und schlendern völlig entspannt durch das kleine aber feine Museum und Caro steht völlig fasziniert immer wieder neben verschiedenen Kontrabässen aus div. Zeitepochen. Der älteste war von ca. 1750.

Nach einer guten Stunde verlassen wir das Museum wieder und machen uns auf den Weg in Richtung U-Bahn-Station. Dachten wir zu mindest . Auf der halben Strecken sehen wir, dass auch die Potsdam-Arkaden, eine Shoppingmall, die Tore offen hat und wir schlendern auch noch dort hindurch.
Endlich, dann geht es doch Richtung Womo-Stellplatz und die Füße melden weiterhin dringenden Erholungsbedarf. Aufgrund dessen nutzen wir dann jegliche erdenkliche Möglichkeit zum Sitzen und sind froh, dass wir gegen 18:00 Uhr den Stellplatz erreichen. Viel wird es heute Abend nicht mehr geben. Das Abendessen ist schnell zubereitet und die Küche danach genau schnell wieder aufgeräumt. Mario genießt noch die letzten Sonnenstrahlen und schreibt dabei noch den Bericht des gestrigen Tages zu Ende, bevor er mir den heutigen Tag überlässt.

So jetzt müssen wir nur noch das Programm für morgen planen, die Bilder aus der Digicam auslesen und noch eine E-Mail an die Lieben daheim schreiben.

Und dann, ja und dann fallen wir allen tot müde ins Bett, in der Hoffnung dass ich ein wenig besser schlafen kann, wie die letzten beide Nächte.

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