Unser 5. und letzter Tag in Berlin bricht bereits früh um 6:30 Uhr an, denn jetzt wird gefrühstückt, damit wir gegen 8:00 Uhr pünktlich zur Eröffnung der Reichstagterrasse sind. Trotz Ankunft dort um 8:15 Uhr müssen wir ca. 45 Minuten anstehen und warten. Aber der Blick über Berlin bei wunderschönen Wetter und die Technik der Kuppelkonstruktion entschädigt dafür . Die Geschichte des Reichstages im inneren der Kuppel ließt sich Carolin ebenfalls interessiert durch.

Um 10:00 Uhr haben wir den Menüpunkt erfolgreich abgehandelt. Jetzt kommt Marios Idee und treibender Effekt zum tragen.....Sofort und im Eilschritt geht es ab in U-Bahn Nummer 2, am Westhafen steigen wir um in die S41 – an der  Prenzlauer Chaussee geht es raus und wir stehen pünktlich um 10:30 zu Beginn des Verkaufes von den  Tickets vor dem Zeiss Großplanetarium. Um 10:50 Uhr ist Einlass und wir bekommen einen Platz  am Rande. Es wird ein für Kinder von 8 bis 12 Jahren  verständliches Programm mit einer Länge von 50 Minuten vorgeführt, welches die Sterne erklärt und ein wenig in dias Sonnensystem der Milchstraße abschweift, sowie die extremen Entfernungen, Ausmaße und Temperaturen deutlich macht. Am Ende können die Kinder dem Astronomen noch Fragen stellen, die er sehr gut beantwortet.

So jetzt es also 12:00 Uhr – 7:30 Uhr gefrühstückt – was liegt näher wie ein Mittagsessen? Auch hier hat Reiseleiter Papa eine Idee. Wieder wird mit S- und U-Bahn-Hopping  zurück. Diesmal landen wir am Kurfürstendamm. Nach kurzer Verirrung und Befragung von Aboriginies – machen wir kehrt und gelangen zum KaDeWe – ein Punkt im Sightseeing-Programm, welches noch fehlte. Ich hatte mir dann gedacht, auch genau dort zu essen, Wir haben Etage 7 mit dem SB-Restaurant der Etage 6 mit den Feinschmeckerartikeln vorgezogen. Eine recht gute Wahl.

Es folgt noch ein Gang durch diverse Abteilungen des KaDeWe mit div. Nicht-Kaufen-Diskussionen, die wir aber gut überstehen.

Anstelle dessen essen wir Haagen Däsz auf dem Ku´damm ein leckeres Eis in der Sonne.

Jetzt fehlt uns zum Abschluss noch eine Attraktion, die wir fast vergessen haben. Die tolle Uhr in Chemiebaukastenform in dem Europacenter.  Dort ersteht Papa dann auch noch ein paar Schuhe und zufrieden fahren wir dann vom Bahnhof Zoo zurück zum Womo. Auf dem Weg dahin finden wir noch bei einem Händler einen passenden Biker-Helm für Papa.

Am Womo beginnen wir zu Räumen und dann schaut Papa wo wir morgen noch bei Lidl oder Lidl einen Einkaufstopp für die Ostertage starten können. Dabei fällt auf, das ja heute die Fahrradhelme auch bei Lidl im Angebot waren. Mama schwingt sich todesmutig aufs Bike und radelt durch den abendlichen Berufsverkehr zum nächsten Lidl, der in Ankara zu sein scheint – zumindest der Sprache im Laden nach. Zum Glück spricht die Kassiererin Deutsch. Ja ein solches Erlebnis hatte ich am ersten Tag bei ATU schon einmal.

Und da die Vorderasiaten es mit Sicherheit am Fahrrad nicht so sehr haben, ersteht Petra dort auch noch einen Helm und wir können unsere 13 Jahre alten Helme endlich entsorgen. Was wir auch sogleich am Stellplatz erledigen. Dann wird das Womo bereits in der Heckgarage vorgepackt, denn morgen geht es ja zu der Ostereiüberraschung. Nur Marios Bike steht noch neben dem Womo, damit er morgen früh schnell ein paar Schrippen holen kann. Jetzt nehme ich mir noch ein Bier und lasse den letzten Abend ruhig ausklingen. Denn morgen werden wir hier erst gegen Mittag abreisen.

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