Ostern

Das Aufstehen war heute morgen sehr schwer, aber was sein muss,  muss sein. Nun gut, Mario holt frische Brötchen und ich bereite derweil das Frühstück vor. Caro lümmelt derweil noch im Heckbett rum und hält von Aufstehen rein gar nichts.
Auch das Womo muss noch kurz für eine Versorgungsfahrt seinen  Platz verlassen.

Gegen 10.30 Uhr schaffen wir dann endgültig den Sprung vom Stellplatz.
Geplant ist heute Vormittag der Besuch von Madame Tussauds
Wachsfigurenkabinetts.
Dank der Vorteilskarten ersparen wir uns eine gute Stunde Wartezeit an der Kasse und ernten von einigen Leuten in der Reihe ziemlich blöde und auch böse Blicke.

Nach einer guten Stunde sind wir wieder an der frischen Luft und machen uns gleich auf weiter auf zu dem nächsten Programmpunkt.
Das Sea-Life. Wir haben zu einem günstigen Preis auch hier Vorteilskarten bei dem Wachsfigurenkabinett erstanden Auch dieses Sea-Life bietet wieder besonderes. Hier ist das Neptun Spiegel-Kabinett und natürlich der Auqadom mit 1 Mio. Liter Wasser und einem Aufzug in der Mitte – Man fährt mit dem Aufzug sozusagen durch das Wasser durch. Die Röhre hat einen 3 Meter breite n mit Wasser gefüllten Rand.

So und jetzt sind wir hungrig. Von hier sind das ja nur ein paar Meter zu dem Hackschen Markt. Von dem wir uns mehr versprochen hatten, aber wie dem auch sei, was Gutes zu essen haben wir trotzdem gefunden. Das nächste was man von dort erreicht, ist die Museumsinsel.
Da Carolin freien Eintritt hat, gehen wir um 16:00 Uhr schon reichlich abgekämpft ins Pergamonmuseum und sehen uns mit dem Audioguide, den Altar von Pergamon, sowie ein Römisches Tor und auch ein babylonisches Tor an. Einfach beeindruckend, was die Archäologen ausgegraben und nach Deutschland gebracht haben. Viel gewaltiger aber noch der Eindruck, das alles dies hunderte bzw. zum Teil tausende Jahre alt ist und damals ohne Maschinenkraft errichtet wurde und sogar zwei Weltkriege zum größten Teil unbeschadet überstanden haben.



So jetzt noch mal schnell zum Reichstaggebäude und schauen, ob wir Karten für die Kuppelbesteigung vorreservieren können.
Man kann leider nicht, aber dafür ist es kostenlos und es empfiehlt jedoch zwischen 8 und 9 Uhr dort zu sein, damit man nicht so lange anstehen muss.

Für uns heißt das, den Wecker  noch früher zu stellen und wirklich früh aus den Federn zu krabbeln, schnell zu frühstücken und dann ab die Post.......

Nun wollen wir endlich den Heimweg antreten und entscheiden uns, wir machen mal das ganze zu Fuß. Den vom Reichstag bis zur Charité sind es nur 800m und von da aus noch ca. 1000m bis zum Stellplatz.
Gesagt und los geht’s, das „Fuß-Navi“ wird uns schon den rechten Weg weisen. Zwischendurch erstehen wir noch ein paar Würstchen für den Grill und auch in der Apotheke machen wir noch kurz halt.

Aber wir sind nach einer guten halben Stunde Fußmarsch, einigen kleinen Motivationskrisen, wieder „daheim“ und lassen den Abend mit gegrillten Würstchen und Bier ausklingen.

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Unser 5. und letzter Tag in Berlin bricht bereits früh um 6:30 Uhr an, denn jetzt wird gefrühstückt, damit wir gegen 8:00 Uhr pünktlich zur Eröffnung der Reichstagterrasse sind. Trotz Ankunft dort um 8:15 Uhr müssen wir ca. 45 Minuten anstehen und warten. Aber der Blick über Berlin bei wunderschönen Wetter und die Technik der Kuppelkonstruktion entschädigt dafür . Die Geschichte des Reichstages im inneren der Kuppel ließt sich Carolin ebenfalls interessiert durch.

Um 10:00 Uhr haben wir den Menüpunkt erfolgreich abgehandelt. Jetzt kommt Marios Idee und treibender Effekt zum tragen.....Sofort und im Eilschritt geht es ab in U-Bahn Nummer 2, am Westhafen steigen wir um in die S41 – an der  Prenzlauer Chaussee geht es raus und wir stehen pünktlich um 10:30 zu Beginn des Verkaufes von den  Tickets vor dem Zeiss Großplanetarium. Um 10:50 Uhr ist Einlass und wir bekommen einen Platz  am Rande. Es wird ein für Kinder von 8 bis 12 Jahren  verständliches Programm mit einer Länge von 50 Minuten vorgeführt, welches die Sterne erklärt und ein wenig in dias Sonnensystem der Milchstraße abschweift, sowie die extremen Entfernungen, Ausmaße und Temperaturen deutlich macht. Am Ende können die Kinder dem Astronomen noch Fragen stellen, die er sehr gut beantwortet.

So jetzt es also 12:00 Uhr – 7:30 Uhr gefrühstückt – was liegt näher wie ein Mittagsessen? Auch hier hat Reiseleiter Papa eine Idee. Wieder wird mit S- und U-Bahn-Hopping  zurück. Diesmal landen wir am Kurfürstendamm. Nach kurzer Verirrung und Befragung von Aboriginies – machen wir kehrt und gelangen zum KaDeWe – ein Punkt im Sightseeing-Programm, welches noch fehlte. Ich hatte mir dann gedacht, auch genau dort zu essen, Wir haben Etage 7 mit dem SB-Restaurant der Etage 6 mit den Feinschmeckerartikeln vorgezogen. Eine recht gute Wahl.

Es folgt noch ein Gang durch diverse Abteilungen des KaDeWe mit div. Nicht-Kaufen-Diskussionen, die wir aber gut überstehen.

Anstelle dessen essen wir Haagen Däsz auf dem Ku´damm ein leckeres Eis in der Sonne.

Jetzt fehlt uns zum Abschluss noch eine Attraktion, die wir fast vergessen haben. Die tolle Uhr in Chemiebaukastenform in dem Europacenter.  Dort ersteht Papa dann auch noch ein paar Schuhe und zufrieden fahren wir dann vom Bahnhof Zoo zurück zum Womo. Auf dem Weg dahin finden wir noch bei einem Händler einen passenden Biker-Helm für Papa.

Am Womo beginnen wir zu Räumen und dann schaut Papa wo wir morgen noch bei Lidl oder Lidl einen Einkaufstopp für die Ostertage starten können. Dabei fällt auf, das ja heute die Fahrradhelme auch bei Lidl im Angebot waren. Mama schwingt sich todesmutig aufs Bike und radelt durch den abendlichen Berufsverkehr zum nächsten Lidl, der in Ankara zu sein scheint – zumindest der Sprache im Laden nach. Zum Glück spricht die Kassiererin Deutsch. Ja ein solches Erlebnis hatte ich am ersten Tag bei ATU schon einmal.

Und da die Vorderasiaten es mit Sicherheit am Fahrrad nicht so sehr haben, ersteht Petra dort auch noch einen Helm und wir können unsere 13 Jahre alten Helme endlich entsorgen. Was wir auch sogleich am Stellplatz erledigen. Dann wird das Womo bereits in der Heckgarage vorgepackt, denn morgen geht es ja zu der Ostereiüberraschung. Nur Marios Bike steht noch neben dem Womo, damit er morgen früh schnell ein paar Schrippen holen kann. Jetzt nehme ich mir noch ein Bier und lasse den letzten Abend ruhig ausklingen. Denn morgen werden wir hier erst gegen Mittag abreisen.

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Langes ausschlafen war heute angesagt. Dann hat Papa sogar noch mit der Carolin im Alkoven gekuschelt. Mama musste als Gegengewicht hinten bleiben, sonst wären wir bestimmt nach vorne übergegekippt. Von der Familie aus Wiehl haben wir uns dann noch verabschiedet, besonders Carolin, bevor wir dann gegen 11:00 Uhr quer durch die City Berlin nach Schönefeld zum Shoppen bei Lidl und Aldi aufgebrochen sind. Da auch unser Biervorrat zur neige ging, haben wir in Waltersdorf dann auch noch einen Stop bei Metro eingelegt. Gegen 14:30 Uhr sind wir dann bei der Osterüberraschung, dem Riesenei Tropical Islands auf dem Camping Platz eingetroffen.

Zum Cafe hatten wir Kuchen dabei und haben dann erst mal in Ruhe Cafe diesen verspiest. Auf dem Campingplatz hatte Carolin dann schnell Anschluss gefunden. Wir haben gegen 18:00 Uhr dann gegrillt und noch einen Kurzausflug mit Rad und Inlinern zu dem von hier noch 3 km entfernten Tropical Islands unternommen. Denn schließlich wollen wir dort ja morgen hin. Auf dem Rückweg hat sich Carolin in einer Betonplattenritze mit den Inlinern verkantet und ist noch gefallen, aber Dank Schonern hat sie nur ein paar kleine Schrammen. Morgen werden wir auf jeden Fall den von hier kostenlosen Shuttlebus nehmen.

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Um 8:00 Uhr gut gefrühstückt, dann alles gepackt und wir bekommen den Bus um 10:14 zum Ei. Puh – am Eintritt erst mal Schlange stehen – nur jede zweite Kasse ist geöffnet – blöde Organisation. Klar am Wochenende ist immer viel los. Na gut, wir bekommen dann 3 Schränke, wobei man uns eigentlich für Carolin keinen Schrank geben möchte, da Sie noch ein Kind ist und man viel Besucher erwartet – warum haben die dann nur jede zweite Kasse offen? Recht unverschämt, da ja auch Kinder Handtücher brauchen und Sachen haben. OK, drinnen bei den Schränken stellen wir fest, das wir diese Schränke auch brauchen. Aber ebenfalls zu sehen ist, das es bei den 8000 Schränken auch „kleine Schränke“ gibt, da hätten wir unser Plörren nie reinbekommen. Das Klima ist tropisch und Petra bekommt etwas Probleme mit der Luft. Wir machen einen ersten Rundgang und stellen fest, das es so voll auch in Venedig am Strand im August sein muss – Handtuch an Handtuch und Liege an Liege. Natürlich alles bereits belegt.... Oh je. Wir vereinbaren mit Carolin  erst mal das wir uns an dem Kinderparadies zu jeder vollen Stunde treffen können. Wobei Uhren in dem Ei auch Fehlanzeige sind. Dafür ist es sehr groß und man läuft 5 bis 10 Minuten von einem Ende zum anderen. Wir machen also unseren Treff für 13:00 Uhr aus und lassen Carolin diese Welt für sich selbst erkunden. Ich kann Petra überreden doch als erstes mal die Saunawelt zu erkunden und dort zu schauen, da ja sonst nirgends Plätze zu ergattern waren und wir beide im Moment noch keine Lust auf schwimmen hatten. Und welch Glück, direkt dort am Eingang, schön geschützt hinter Holzpalisaden durch ein Sandbecken hindurch drei freie Liegen nebeneinander. Also Mallorca-Alarm und sofort die Handtücher raufgelegt zum reservieren. Ich bin dann noch mal los und habe noch so ein paar Sachen zum Reservieren dieser Liegen geholt.

Nachdem ich eingerichtet habe, bin ich dann erst mal die Saunawelt erkunden gegangen und habe eine tolle Salzsauna gefunden – die wirklich toll und erholsam war.

Nach einer Ruhepause, denn es war auch schon 13:00 Uhr und ich bin los, um Carolin zu suchen. Super pünktlich am Treffpunkt saß Carolin und wartet artig. Super geklappt. Dann zeige ich ihr den neuen Treffpunkt, wo sie ihr Handtuch und ggf. auch uns finden kann. Zusammen machen wir uns auf zum Futter fassen, den Restaurants gibt es im Tropical Islands genug. Ein SB-Restaurant bietet gute Portionen inkl. 1 Getränke als Menü für 6,50 bis 9,90 Euro an, was ich für OK finde.

Jeder findet dort was, von Bayrisch über Burger, zu Pizza, Pasta und auch Asiatisch. Getränke muss man in der Mitte selber zapfen. Ich also gezapft, leer getrunken, neu gezapft, wieder getrunken und dann war der Durst gestillt, jetzt konnte ich Vollzapfen und zum  Bezahlen mitnehmen  - schon wieder Schlange stehen und wieder nur 2 von 4 möglichen Kassen sind offen – Orgatalent hier im Osten Fehlanzeige – genau wie die Sache mit den Getränken – da kann man die von vorne bis hinten beschummeln – keine Kontrolle und nichts – man kann reingehen sich ein Becher zapfen, leer trinken, dreckigen Becher abstellen und wieder rausgehen – ungesehen natürlich. Jeder Becher hat dann auch noch 1,50 Euro Pfand. Um den wiederzubekommen müsste man sich wieder in der Schlange aufgrund zu weniger Kassen anstellen – unzumutbarer Zustand. Ok, das Essen ist lecker, schmackhaft und reichlich, wenn auch etwas kalt durch das lange anstehen. Petra nimmt noch eine Espresso hinterher und ich ein wirklich dickes fettes Schokoeis – Carolin möchte ein Calippo Erdbeer probieren. Hier haben dann die Verhältnisse der Preise wieder überhaupt nicht mehr gepasst. Mein dickes Eis – kostet für die Größe recht normale 5,70 Euro, Petras winziger Espreso überteuerte 2,20 Euro und Carolins Calippo-Wassereis auch zu teure 1,20 Euro. Aber wir sind im Urlaub und anstelle teurer Getränke haben wir im Spind ja unsere Wasserflaschen. Petras Luft- und Kreislaufproblem wird trotz Essen und Espresso nicht wirklich besser. Wir gehen erst mal zurück zu den Liegen und ruhen uns ein wenig aus. Carolin geht nach kurzer Zeit dann wieder auf Erkundungstour und ich hole ein paar Zeitungen für Petra und mich, die es hier zum regulären Verkaufspreis ohne Aufschlag gibt. Zurück überrede ich Petra zu einem Saunagang. Wir wählen nicht die Salzsauna, sonder eine mit Eukalyptus und einer Wärme von nur 65 Grad. Nach 10 Minuten schwitzen verlassen wir die Sauna, die sehr gut tat und draußen ist es trotz 26 Grad auf einmal angenehm kühl. Petras Lebensgeister erwachen wieder. Wir duschen und wollen zum Ruhen auf unsere Liegen, da steht ein solcher Becher zum Wiederbefüllen auf Carolins Liege, damit war klar – sie muss während unserer Abwesenheit hier gewesen sein. OK, soll sie den Becher haben, ist ja OK.

Kurz drauf taucht auch Carolin wieder auf und wir vereinbaren nach einer Ruhepause von 15 Minuten mit Ihr durch Südsee und Lagune zu toben. Wir lesen unsere Zeitungen und die Zeit verfliegt nun im Nu. Carolin kommt und ich gehe mit ihr zu Rutschen in die Lagune und in die Südsee zum Schwimmen. Ich hole dann die Kamera mal raus und Petra zum schwimmen. Wir schwimmen ein wenig und planschen in dem Wasser. Die Zeit vergeht und um 20:00 Uhr entscheiden wir uns kurz noch Minigolf zu spielen. Eine schlechte Entscheidung wie sich rausstellte, denn man braucht für den schön angelegten Parcours bestimmt 1,5 Stunden. Wir brechen unser Vorhaben dann nach 45 Minuten wieder ab und gehen duschen, sowie uns umziehen, denn wir haben uns dazu entschlossen den Shuttlebus um 21:35 Uhr zu bekommen, da der Bus danach erst um 22:45 wieder fährt, was uns zu spät ist. Wir kommen völlig erschlagen im Womo an und Carolin schnarcht umgehend. Petra und ich trinken noch ein Bierchen und fallen dann auch totmüde ins Bett. Dann wollen wir mal etwas Energie tanken.

Ruhetag.... Wir genießen den Campingplatz und die Ruhe –

Carolin spielt mit den anderen Kindern und allem was sie dabei hat. Ein Grillabend rundet die Sache ab, denn morgen.....

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