Schweden 2015

In der Nacht hat es viel geregnet und auch für den heutigen Tag ist viel Regen angekündigt. Da beschließen wir heute einen ruhigen Tag zu machen

Frühstück geht bei Sonnenschein noch draußen - das genießen wir auch ausgiebig,bevor wir uns auf den Weg in den Süden machen

Auf der ganzen Insel Öland gibt es diese kleinen Mühlen, die man mit dem langen Ast im Bereich der Leiter in den Wind drehen könnte.

Schifflegung auf Öland mit Mühle

An dieser Mühle aber haben wir auf dem Weg nach Süden ganz gezielt angehalten, denn aus der Eisenzeit heraus bzw. zu den Zeit der Wikinger gibt es auch hier in Schweden diese keltischen Steinkreise.

Wobei es in Schweden keine Kreise sondern Ovale sind. Sie werden Schiffslegung "Ales Stenar" genannt und den Wikingern zugeordnet. Ob es sich aber um Grabstätten handelt ist nicht beweisen, denn Gräber/Knochen hat man bisher nie dort gefunden. Es ist eher davon auszugehen, das es Feier/Kultstätten waren denn zu Mittsommer geht die Sonne genau an der Nordwestspitze des Monumentes unter, und am 21. Dezember, also zu Winterbeginn, genau an der entgegengesetzten Spitze auf! Wie dem auch sei, ich finde diese keltischen Stätten immer mystisch, daher suchen wir diese Stellen, wie in GB, der Bretagne und nun auch hier, halt gerne mal kurz auf.

 

Ankunft am Stellplatz heute gegen Mittag - und es regnet. Zeit zum Mittagessen also.

Nach dem Mittagessen kommt die Sonne und gibt den wunderschönen Blick auf das Meer frei.

Der Regen hat das Panel sogar so geputzt, das trotz schiefstehender Sonne und Wolken aus unserem 90 Watt Solar-Panel auch 90 Watt rauskommen.

Wir hatten richtig Glück und haben von den paar Randplätzen mit direktem Meerblick ncoh einen ergattert auf diese Landzunge. Tja Landzunge, hier gibt es zwar Strom und auch Wasser, aber das Wasser ist etwas weg an einem Haus. Hier aber auf der Landzunge, die den Hafen umschließt, gibt es eine Entsorgung für Toiletten, wie ich Sie noch nicht gesehen habe. Sieht nicht apetittlich aus, aber ich musste das einfach festhalten.

Hier ist ein IBC-Container. Das sind Container die in der Transportbranche für den Transport von Flüssigkeiten in Pal Form eingestezt werden mit einem Stahlrohrrahmen und meist 1000 Liter Fassungsvermögen. Darauf ist ein Edelstahltrichter geschraubt, in den man seine Toilette entleeren kann, das Wasser zum Spülen  pumpt man direkt aus dem Hafenbecken hierher. So schluss mit ekeligen Anblicken, aber diese Art an V/E war ungewöhnlich daher musste ich das mal festhalten.

Heute stehen wir zeitig auf, denn wir müssen mal loskommen und wollen noch eine Stadt anschauen.

Wir verlassen die Insel mit den vermutlich

tausend Windmühlen,

Aber das Wetter ist hier heute morgen echt schlecht.

trotzdem ist die Überfahrt über die gut 6 km lange Brücke unkritisch.

Malmö ist schon deutlich ausgeschildert - aber heute geht es nach Karlskrona.

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Es waren nur 120 km hierher und der Sp ist wirklich toll gelegen

 

 Das Wetter ist auch erheblich besser geworden und wir nehmen unser Essen sogar draußen in der Sonne ein.

Bei unserer Fahrt durch die Stadt entdecken meine Damen doch glatt einen Nähmaschinenladen.

Von der schönen Einkaufsstraße machen wir einen Ausflug.

in einen der staatlichen Läden mit der Lizenz Alkohol über 3,5 % zu verkaufen. Interresant aber recht teuer...

Von dort fahren wir in das alte Karlskrona, hier sind noch fast alle Wohnhäuser wie früher,

 kaum zu glauben, das in den winzigen Häuser Leute leben.

an der Stadtbauer vorbei geht es zurück zum

Hafen und damit zum Wohnmobil.

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Unsere Rundtour durch Karlskrona, den rest des Tages.

genießen wir bei einem Kaffee vor dem Wohnmobil in der Sonne.

Karlskrona war ruhig, wobei ich so mitten in der Satdt das nicht unbedingt vermutet hatte, zumal auf dem Sp auch diese

4 schwedischen Jungs im Wohnwagen mit DDR Flagge als Türersatz übernachtigt hatten.

Witzig auch die Wasserstation auf dem SP. Im Prospekt/Anleitung  steht Schlauch selber mitbringen, hier ist aber ein so kurzes blaues Stück montiert, das es nur für Gießkannen reicht, was bei 120 Liter, ne mühsame Geschichte ist, also Wasserdieb auf den baluen Schlauch, der nämlich richtig fest montiert ist. Nur fest montiert heißt noch lange nicht dicht - Meine Wasserdiebkonstruktion ist dichter, wie das an dem Wasserhahnanschluss....So und jetzt ab mit dem Auto ca.: 1,5 km auf die andere Hafenseite, denn Wasser und Abwasser- / Toilettenentsorgung sind hier wirklich mal strikt getrennt....

 

Und schon sind wir wieder auf der Straße - die sind entspannt zu fahren und hin und wieder sieht man die Vorliebe der Schweden für Amerika, denn neben den ganzen alten und dicken amerikanischen Autos gibt es auch einige der Mack Trucks, zwar selten so gebundelt, aber hin und wieder hat man mal Glück.

Glück haben wir auch in Kivik, denn hier ist Marknad ein Markt mit über 1000 Ständen, was für ein Trubel.

 Wir parken auf dem wenig schönen aber dafür kostenlosen Stellplatz unten im Hafen ein und

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haben damit gut 160 km  heute zurückgelegt.

Als erstes gibt es Köttbuller, schmeckt gut, aber eines sei gesagt, im Gasbackofen werden diese Art von Kartoffeln/Fritten nicht knusprig, sondern nur gar. Egal, das musste einfach mal sein.

jetzt geht es los mit den Bikes. Seltsam der Ort hier werden sogar recht weite Orte auf dem Fußweghinweisern ausgeschildert.

Auf dem Markt ist schon etwas Aufbruchstimmung, aber ettliche Stände sind noch da. Der Knaller sind diese Los und Glückstände mit Riesentafeln von Kex, Toblerone und co. - jEde der tafeln, die es zu gewinnen gibt wiegt ca.. 2 KG - wir hatten aber zum Glück kein Glück.

an einigen Stellen des Marktes tobt noch das Leben, an anderen

sieht es schon nach Abfahrt aus. Aufräumen ist bei den Marktleuten, wie es scheint unmodern, hier ist alles an Nationalitäten vertreten, von Spanier, über Asiaten bis hin zum

Holländischen Blumenmarktschreier. Naja, witzig, aber nicht unser Ziel.

es geht zurück nach Kivik, denn Kivik ist bekannt für seine Apfelernte und Verarbeitung - sprich das was in Deutschland das "Alte Land" ist.

Wir finden auch Apfelbaumplantagen

und die Farbik, die das alles verarbeitet, aber mit der direkten Vermarktung haben die es hier nicht so.

 So bleibt es bei dem anschauen der Äpfel, wie Sie langsam reifen.

Aber zum Glück gibt es noch etwas zu sehen in Kivik, keltische Steinkreise in direkt Wohnortnähe.

und mit Kühen auf derselben Weide.

also den Kühen wieder Ihre Ruhe und weiter geht es mit den Bikes

zum Königsgrab ganz in der Nähe

Das größte Grab aus dem Bronzezeitalter in Schweden.

der Hügel mit schönen Eingang ist natürlich nachgebaut worden und auch die Grabkammer ist dem Original nachempfunden, dient aber dem schutz

dieser alten Steine mit Zeichnungen aus der Entstehungszeit.

Betrieben und unterhalten wird das ganze von einem kleinen Kaffee der Eintritt ist mit 25 Kronen auch recht günstig. Es gibt rund um das Grab solche

QR Codes, die keinen Link enthalten, sondern den Text. Den kann man dann über den Übersetzer ins Deutsche herstellen und erhält damit zusätzlichen Input zum Grab und dem Leben in der Bronzezeit.

So damit ist meine heutige Stadtführung durch Kivik vorbei und es ist noch etwas entspannung angesagt, denn der Urluab neigt sich dem Ende.

 

Dem Ende neigt sich auch das Internetnetvolumen auf der Prepaidkarte....Noch ein voller Tag morgen in Schweden und am Freitag geht unsere Fähre zurück nach Deutschland. - Ich freue mich richtig auf ein Bier.

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