Wie ist das entstanden? Naja technisch bin ich stark interessiert. Dazu kam, das individuelle Dinge immer teuer sind oder aufwendig, bzw. nicht zu bekommen – weil so etwas noch nie jemand gebraucht hat.

Stein des Anstoßes dann war die Lösung für den Gläserschrank. Dinge aus dem Handel für einen stabilen Stand hätten bei unserer Lösung ca.: 150 Euro gekostet und wären zudem unpraktisch gewesen. Das System von Purvario mit dem Klettboden und den variablen Klötzen war unser Favorit. Aber bei dem was wir alles benötigten recht teuer und Platzverschwenderisch. Da dachte ich ok, ein 3D Drucker kostet ab 200 Euro und es gibt bestimmt noch andere Dinge zum drucken – das wird sich lohnen.

Also eines vorweg das war sehr dünn gedacht. Bis das erste brauchbare Klein Modell im Drucker lag hat es lange gedauert. Denn man muss das ja erst noch designen was man haben möchte. Das zu erlernen hat einiges an Zeit benötigt. Denn bei Thingiverse gibt es zwar schon viel fertig, aber eben fertig und nicht individuell.

Dann ist so ein Drucker aus der Box für 200 Euro auf jeden Fall noch verbesserungswürdig und im Laufe der Zeit habe ich auch noch einen zweiten Drucker angeschafft.

Dann wurden beide Drucker noch für mindestens den 200 bis 300 Euro hochgerüstet mit diversen Gadgets vorwiegend aus China direkt.

Das Filament kostet dann auch zwischen 18 und 30 Euro die Rolle und hat unterschiedliche Farben, Eigenschaften und Menge – meist sind es 1 kg Rollen. Das kann man übrigens auch nicht unbegrenzt lagern

Im Pandemiejahr 2020 habe ich dank den angehenden Ingenieuren hier nochmal viel dazugelernt – die hatten wir in den Lockdown Zeiten jeweils aus Ihrem Wohnort in den Niederlanden zurück nach Deutschland geholt. Außerdem wurden beiden Drucker so getunt, das ich den Studenten einen Drucker übergeben habe – damit Sie auch immer drucken können und weil mir eigentlich inzwischen auch ein Drucker reicht. Bei dem Design/Konstruktion habe ich auch ganz viel gelernt von den Studenten, die Konstruktion mit CAD ja auch in der Uni schon hatten. Glücklicherweise könnte ich mir von Julius einige sehr komplexe Dinge designen lassen. Ich werde diese hier auch vorstellen – muss aber gestehen, das hätte ich nicht hinbekommen und danke ihm dafür an dieser Stelle. Mein komplexestes Übungsobjekt seither ist der Nachbau unseres bimobil Aufbaus im Maßstab 1:87 (H0)

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Zeit spielt bei dem 3 D Druck übrigens auch eine entscheidende Rolle, wobei das Material eher zu vernachlässigen ist. Dieses Modell in 1:87 druckt zum Beispiel ca.: 4 Stunden, verbraucht aber nur 31 Gramm an Material. Designzeit ist locker auch 1 oder 2 Stunden. Aber wie bei jedem Hobby macht man genau das ja auch gerne und mit Hingebung.

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